Wir beenden unsere Mitgliedschaft in der VWG Kreis Kleve
01.09.2026
Wir
beenden unsere Mitgliedschaft in den „Vereinigten Wählergemeinschaften Kreis
Kleve“ (VWG)
Anlass ist
die Bildung der neuen „Bürgerfraktion – Wir für Sie im Kreistag" der VWG
mit den beiden Kreistagsmitgliedern der Partei DIE LINKE zum 1. Oktober 2026.
Widerspruch
zum Gründungsgedanken
Die
Satzung der VWG besagt, Kommunalpolitik solle „KEINE Parteipolitik" sein
und die Wählergemeinschaften wollten „frei von Parteien- und
Fraktionszwang" bleiben. Die VWG versteht sich dort ausdrücklich als
„parteiübergreifende, unabhängige und basisdemokratische
Wählergemeinschaft" der Wählergemeinschaften im Kreisgebiet.
Die VWG selbst betont, dass es sich bei der neuen Fraktion um keine „Verschmelzung" handle, sondern lediglich um einen Zusammenschluss für die Arbeit im Kreistag. Aus unserer Sicht ändert das jedoch nichts am Kern der Sache: Eine dauerhafte gemeinsame Fraktion mit gemeinsamer Doppelspitze und gemeinsamer Finanzierung ist genau der Fraktionszwang mit einer Partei, den die Satzung ausschließen sollte – unabhängig davon, wie neutral der Fraktionsname gewählt wurde. Dieser Gründungsgedanke war einer der zentralen Gründe für unseren Beitritt zur VWG.
Keine
Beteiligung der Mitgliedswählergemeinschaften
Über die
Entscheidung wurde ausschließlich innerhalb der Kreistagsgruppe abgestimmt –
also unter den Kreistagsmitgliedern und sachkundigen Bürgerinnen und Bürgern.
Die Mitgliedswählergemeinschaften im Kreisgebiet, darunter auch wir von der
Wählergemeinschaft Bürgerdialog, wurden dabei nicht vorab einbezogen.
Das widerspricht dem eigenen Satzungsziel der VWG, die Interessen der Bürgerinnen und Bürger zu vertreten und sich für Transparenz und echte Bürgerbeteiligung einzusetzen.
Fazit
Wir von
der Wählergemeinschaft Bürgerdialog bleiben unserem Grundsatz treu:
unabhängige, bürgernahe Kommunalpolitik in Kranenburg – ohne Partei- und
Fraktionszwang. Die Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger wird in gewohnter
Weise fortgesetzt.